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Nov 06

Den Fonic Prepaid Stick unter Linux zum Laufen bekommen

Fonic bietet einen Prepaid Surfstick im Netz von o2 an, der insbesondere durch die Tagesflatrates sehr interessant ist. Man kann mit dem Stick für 2.50 Euro pro Tage surfen, wobei monatlich immer nur die ersten 10 Tage berechnet werden, der Rest ist kostenfrei (Kostenairbag bei 25 Euro pro Monat). Damit ist der Fonic Stick nicht  der preiswerteste Tarif auf dem Prepaid Markt (alle Tarife gibt es beispielsweise hier), aber gerade für Wenig-Surfer eine gute Alternative, vor allem, weil man pro Kalendertag 500MB Volumen frei hat.

Die Installation ist unter Windows auch kein Problem. Der Stick ist auch unter Linux lauffähig, allerdings ist man da auf sich allein gestellt. Fonic schreibt in den FAQ dazu lapidar:

Die Nutzung des FONIC Surf-Stick ist auch unter Linux möglich, allerdings bieten wir hierzu keine technische Unterstützung an.

Zuerst: testen

Wer den Prepaid Stick des Discounters unter Linus zum Laufen bekommen möchte, sollte zuerst testen ob es überhaupt Probleme gibt. Einige neuere Versionen von Ubuntu und OpenSuse erkennen den Stick automatisch und installieren ihn auch korrekt. In diesem Fall kann man sich zurück lehnen und muss nichts mehr tun.

Das Problem mit dem Speicherstick

In vielen Fällen wird der Stick zwar erkannt, aber falsch. Dann ist das System der Meinung einen normalen USB Stick vor sich zu haben und keinen Surfstick mit Internet-Zugang. Entsprechend wird der Stick auch nur wie ein normaler Massen-Speicher behandelt. Um dies zu verändern benötigt man im besten Fall das Programm USB Modeswitch. Eine ausführliche Anleitung mit den korrekten ID Nummern der gängigsten Internet Stick gibt es hier. Für Fonic benötigt man die Daten für den Huawei E160 oder E220 Stick.

Probleme gibt es meistens dann, wenn ein älterer Stick genutzt werden soll. Die entsprechenden Modelle sind teilweise noch etwas anfälliger und produzieren auch mit USB Modeswitch Fehlermeldungen. Dazu schreibt das Ubuntu-Wiki:

 

Bei WLAN-Geräten kann es zu Problemen mit dem NetworkManager, insbesondere der ModemManager-Komponente kommen, die in Verbindung mit USB-Modems nicht sonderlich zuverlässig zu sein scheint. Vernünftige Resultate wurden mit dem Kommandozeilenprogramm wvdial und UMTSmon erzielt, sowie mit verschiedenen Anwendungen, die eine Benutzerschnittstelle über PPP (wie kppp) bereitstellen. Die Verwendung einiger der Programme erfordert allerdings etwas Vorwissen.

Die größte Hürde zur vollautomatischen Verwendung eines “umgeschalteten” Gerätes ist es, den richtigen Port für die Verbindung zu finden. Oft werden mehrere serielle Ports erstellt (teilweise bis zu fünf). Welches der richtige ist, lässt sich entweder über “Versuch und Irrtum” herausfinden, oder man findet den Port, der mit Interrupt-Transfer arbeitet. Das schafft der NetworkManager momentan leider noch nicht, und eine manuelle Wahl des Ports lässt er auch nicht zu.

Falls es noch Probleme geben sollte existieren ja erfreulicherweise noch viele Foren, die gerne bei der Installation helfen. Man sollte aber sicher gehen, dass die oben genannten Schritte schon durchgeführt wurden.

Danke fürs Weitersagen
gepostet in: Technik

Aktuell 2 Kommentare.

  1. Jana sagt:

    Spannende Sache! Ihr Blogger seid echt ein cooles Volk, von euch kann man immer wieder interessante Sachen lernen.

  2. Hallo,

    das ist wirklich eine einfache und gut erklärte Anleitung. Besonders für Anfänger sehr hilfreich.

    Grüße aus dem hohen Norden

    Marc

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